Das Rhetorikseminar unserer 11. Jahrgangsstufe in Otzenhausen 2017

„No limits - globale Perspektiven auf Flucht und Migration“ - Die Jahrgangsstufe 11 absolvierte dieses Jahr bereits zum neunten Mal das Rhetorikseminar an der Europäischen Akademie in Otzenhausen. Hier ein Erfahrungsbericht von der Teilnehmerin Jaqueline Kirchartz

„Migration und Flucht“ sind schon lange ein Thema in den Medien, weshalb wir, die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Friedrich-Wilhelms-Gymnasiums, uns während eines viertägigen Rhe-torikseminars an der Europäischen Akademie Otzenhausen mit genau dieser Thematik auseinandergesetzt haben.

Bereits am ersten Tag wurde uns in Kleingruppen übermittelt, wie wichtig eine gute Vorbereitung vor einer Rede ist. Dabei ist zu beach-ten, dass man die recherchierten Informationen verschiedenen inhalt-lichen Schwerpunkten zuordnet, eine Gliederung erstellt, eine Grob- und Feinstruktur erarbeitet, ein Stichwortkonzept anlegt und Sprech-versuche durchführt. Mit diesem erlernten Wissen haben wir dann eine Informationsrede zu verschiedenen Aspekten der Rahmenthematik (Migrationsarten und Fluchtursachen) vorbereitet.

Am darauffolgenden Tag hielten wir diese Informationsreden, welche auch gefilmt wurden, um uns ein möglichst genaues Feedback geben zu können. Wir wurden auf die Betonung von Sätzen und Wörtern aufmerksam gemacht, auf unsere Gestik und Mimik und unser allgemeines Auftreten während des Vortragens.
Noch am gleichen Tag wurde uns am Beispiel von Flipcharts und Moderationswänden gezeigt, wie man einen Redebeitrag durch den gezielten Einsatz von Visualisierungen spannender und ansprechender gestalten kann.

Alexander Metternich, ein gebürtiger Amerikaner, hielt am dritten Tag unseres Seminars einen Vortrag über den aktuellen Klimawandel im Zusammenhang mit Klimaflucht und machte uns damit auf die ökologischen, politischen und wirtschaftlichen Ursachen und Folgen des Klimawandels aufmerksam. Er stützte seine Ausführungen durch eine Power-Point Präsentation.
Nach dem Besuch von Alexander Metternich bereiteten wir einen weiteren Redebeitrag vor, den wir mit diesmal zusätzlich mit unterschiedlichen Visualisierungen gestalten sollten.

Am vierten Tag beschäftigten wir uns ausschließlich mit der Vorbereitung unserer Abschluss-präsentation am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, um dem Publikum einen möglichst umfassen-den Einblick in die Arbeitsschritte und -ergebnisse des Seminars bieten zu können.

Das Rhetorikseminar hat uns, den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 11, sehr gut gefallen. Wir haben viele neue Dinge über Fluchtgründe und deren Komplexität gelernt und unser Wissen im Bereich der Redevorbereitung und dem Halten einer Rede erweitern können. Dieses Wissen werden wir in unseren restlichen Schuljahren, aber auch in unserem beruflichen Werdegang sicherlich immer wieder anwenden können. Zusätzlich hat dieses Seminar uns auch als Gemeinschaft näher zusammen gebracht, denn wir konnten uns alle besser kennenlernen und hatten sehr viel Spaß während dieses viertägigen Seminars.

Eindrücke von der Präsentation am FWG hier