Ein Schülerbeitrag des FWGs zur „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“

Was eine einzige Stimme in unserer heutigen digitalisierten Welt bewirken kann, hat uns eine junge schwedische Klimaschutzaktivisten namens Greta Thunberg bewiesen. Ihre Stimme löste die globale Bewegung „Fridays for Future“ aus, in der Jugendliche für den Klimaschutz eintreten.

Der Klimaschutz ist nur eins der siebzehn Ziele, welche am 25. September 2015 in der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Im Zentrum der Agenda 2030 stehen die Sustainable Development Goals (SDGs), welche die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung verkörpern.

Die 17 SDGs berücksichtigen erstmals alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit gleichermaßen: Soziales Umwelt Wirtschaft

„Die 17 Ziele sind unteilbar und bedingen einander. Ihnen sind fünf Kernbotschaften als handlungsleitende Prinzipien vorangestellt: Mensch, Planet, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft. Im Englischen spricht man von den "5 Ps": People, Planet, Prosperity, Peace, Partnership.“ (BMZ Bonn, 2019)

In einem Sonderprojekt des geographischen Instituts der Leibniz Universität Hannover wurde Schülern die Aufgabe gestellt, die Sustainable Development Goals (SDGs) mit digitalen Medien zu vermitteln. Hierbei konnte sich der Beitrag von Magdalena Krupp, Johanna Willems und Philipp Kaster zum SDG 14 „Leben unter Wasser“ einen Platz auf der SDG-Education-Homepage sichern. In einer gelungen „Prezi“ zum Thema „Plastikmüll in den Weltmeeren“ geben die drei nicht nur Informationen zur aktuellen Problematik, sondern liefern auch erste Lösungsansätze, welche auf regionaler Ebene, also auch von dir, umgesetzt werden können.

Unter folgendem Link findet ihr das Projekt von Magdalena, Johanna und Philipp:

https://vimeo.com/321730773

Vielleicht zeigt dieser kleine „praktische“ Beitrag, dass unsere Schüler nicht nur für eine gute Sache eintreten, sondern auch praktikable Lösungsstrategien entwerfen können, die nachhaltig sind!

Denn: „Wir können die erste Generation sein, der es gelingt, die Armut zu beseitigen, ebenso wie wir die letzte sein könnten, die die Chance hat, unseren Planeten zu retten.“

Ban-Ki Moon, UN-Generalsekretär von 2007 bis 2016

Ein Bericht von Manuel Nollen

 

(Bildquelle: BMZ Bonn)