Lieber sauber, sportlich und fair – als sportlich überragend und gedopt!

Vor den Weihnachtstagen wurde das FWG nicht nur von zahlreichen Schokoladennikoläusen aufgesucht, sondern auch von einem Dopingfahnder.

Dieser hatte jede Menge Informationen zum Thema Doping für die Sport-Leistungskurse der Jahrgangsstufen 11-13 im Gepäck. Die Schüler erhielten somit ganz neue Einblicke in die Welt des Spitzensports aus der Blickperspektive eines Dopingkontrolleurs.

Herr Laforce, der seit 1997 Dopingkontrolleur bei der WADA (Welt-Anti-Doping-Agentur) ist und von 2015 bis 2018 auch Kontrollen für die NADA (Nationale-Anti-Doping-Agentur) durchgeführt hat, informierte die Nachwuchssportler des FWGs über aktuelle Dopingfälle, Dopingpraktiken und deren Aufdeckung. Im Anschluss zeigte er noch, wie eine Dopingprobe abläuft.

Neben theoretischen Grundlagen gab Herr Laforce tief reichende Einblicke in die dopingbelasteten Spitzensportarten wie dem Gewichtheben, dem Bodybuilding und dem Radsport und zeigte anhand des Falls Lance Armstrong auf, wie tief verzweigt einige Dopingnetzwerke sind.

Herr Laforce schilderte sehr anschaulich, welche Motive Spitzenathleten dazu bewegen unlautere Mittel einzusetzen und dabei von ihrem sozialen Umfeld (Trainer, Mannschaftsarzt, Verband und Teamkollegen) teils noch unterstützt bzw. gedeckt werden.

Auf diesem Wege möchten wir uns nochmals recht herzlich bei Herrn Laforce, für die vielseitigen Einblicke in die Schattenseiten des Spitzensports, bedanken und schätzen sein ehrenamtliches Engagement im Kampf für Chancengleichheit und Fairness im Sport.

Manuel Nollen