"Red Hand Day" am FWG

Am diesjährigen "Red Hand Day" hat sich auch die 5b des FWG beteiligt.

250000 Kinder werden in vielen Ländern gezwungen, als Kindersoldaten zu arbeiten. Dabei müssen sie nicht nur kämpfen, sondern werden für Botengänge, Spionage oder auch beim Zubereiten von Speisen eingesetzt. Die Kinder erleben Gewalt in vielfältigster Weise und erleiden psychische Beeinträchtigungen, die sie noch viele Jahre später belasten. Besonders erschreckend ist, dass ein erheblicher Teil der Waffen, die Kinder tragen müssen, aus deutscher Produktion stammen.

Um gegen dieses Unrecht zu protestieren veranstaltet die „Deutsche Bündnis Kindersoldaten“, in dem verschiede Hilfsorganisationen zusammengeschlossen sind, seit vielen Jahren den Red Hand Day. Mit einem roten Händeabdruck sagen hundert tausende Kinder auf der ganzen Welt „Nein“ zur Rekrutierung von Kindersoldaten.

Dieses Jahr hat sich auch die Klasse 5b mit diesem schwierigen Thema beschäftigt und an der Aktion teilgenommen. Die Kinder haben neben ihrem Handabdruck noch Appelle an die verantwortlichen Politiker dazugeschrieben. Denn „unsere Hände“ wurden am Red Hand Day (12.02.2019), gemeinsam mit vielen anderen Händen aus anderen Trierer Schulen, an OB Wolfram Leibe  überreicht, der  versprochen hat das Anliegen (und auch die Hände!) an weitere Politiker weiterzureichen.

 

Thorsten Walter