Unfallprävention am FWG

Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums lassen sich im Straßenverkehr nicht mehr ablenken

Augen auf die Straße! Das sollte beim Autofahren eigentlich selbstverständlich sein. Doch durch Ablenkung im Straßenverkehr kommt es immer wieder zu teils folgenschweren Unfällen, die durch aufmerksamere Fahrer vermeidbar gewesen wären. Gründe für Unaufmerksamkeit gibt es viele: Wer sich angeregt mit Mitfahrern unterhält, etwas am Radio oder Navigationsgerät verstellt oder im Handschuhfach kramt, bringt sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Seit einigen Jahren ist jedoch das Handy am Steuer die Unaufmerksamkeitsquelle Nummer eins. Die meisten Unfälle, bei denen Smartphones im Spiel sind, werden von jungen Fahrern verursacht. Um genau diese für das Thema zu sensibilisieren, führte die Trierer Polizei am Dienstag, dem 23. Oktober, eine Präventionsveranstaltung zum Thema „Ablenkung im Straßenverkehr“ am FWG durch. Dabei präsentierten zwei Polizeibeamte den Schülerinnen und Schülern der zwölften Klasse Zahlen und Fakten. Außerdem gaben sie ihnen mithilfe interaktiver Angebote die Möglichkeit, Auswirkungen durch Ablenkung selbst zu erfahren: Am SMS-Simulator zeigte sich, dass das Verfassen einer kurzen Textnachricht auf der Autobahn über 200 Meter Blindflug bedeuten kann. Zum Abschluss durften die Schülerinnen und Schüler im Fahrsimulator herausfinden, wie sich ein Handy am Steuer oder aufdringliche Mitfahrer auf ihre Reaktionszeit auswirken. Das Ergebnis: Wer beim Fahren nicht ständig aufmerksam die Verkehrssituation beobachtet, reagiert auf eine Gefahr häufig erst, wenn es schon zu spät ist. Nicht nur für die Schülerinnen und Schüler des FWG war das eine wichtige Lektion. Denn egal ob jung oder alt, Aufmerksamkeit ist im Straßenverkehr für alle Fahrer das oberste Gebot.


Gabriel Schild, MSS 12