Das Fach Englisch am FWG

„Englisch ist toll und gut zu lernen. Englisch ist wichtig, weil es die Weltsprache ist und weil du so Freunde aus aller Welt bekommen kannst.“  (Originalzitat Nicklas, Klasse 6c)

Die Bedeutung von Englisch als Fremdsprache
Wenn der Englischunterricht in der Klasse 5 beginnt, ahnen unsere Schüler/innen  bereits, welche vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten das Erlernen der englischen Sprache ermöglicht.
Bereits nach einigen Wochen Unterricht können sie erste einfache Gespräche mit Menschen aus anderen Ländern verstehen und sich z.B. schon selbst vorstellen. Das macht Spaß und eröffnet neue Lebenswelten, fördert das Selbstvertrauen und motiviert zu weiteren Anstrengungen.

Wir leben heute in einer umfassend vernetzten Welt, in der die Grenzen durchlässiger geworden sind. Im Zuge der den Erdball immer dichter umspannenden Kommunikation hat die englische Sprache eine herausragende Bedeutung erlangt. Sie ermöglicht als lingua franca die internationale Kommunikation in privaten wie öffentlichen Bereichen.
Im Arbeitsleben, in internationalen Gremien wie der EU sowie auf Urlaubsreisen gehört das Beherrschen der englischen Sprache zu den Grundvoraussetzungen. Das Erlernen der englischen Sprache eröffnet dem Lernenden die „Welt“ und ermöglicht durch den Austausch mit Menschen aus anderen Kulturen ein besseres Verständnis der fremden und eigenen Kultur.
Sprachenlernen wird zu einer persönlichen Bereicherung und erhöht die Berufschancen signifikant.

Das Fach Englisch am FWG
Alle Schülerinnen und Schüler
, die unser Gymnasium besuchen, beginnen in der 5. Klasse mit Englisch: im neusprachlichen Zweig fünfstündig als erste moderne Fremdsprache, im altsprachlichen Zweig neben Latein dreistündig als zusätzliche Fremdsprache ( unser sogenanntes LateinPlus - Modell).
 

Schulinterne Wettbewerbe
Sowohl in der 6. wie auch in der 8. Jahrgangsstufe finden in jedem Schuljahr Lesewettbewerbe statt, in denen der/die Jahrgangsbesten ermittelt und mit einem Buchpreis der Fachschaft Englisch ausgezeichnet werden. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, die Lesekompetenz zu fördern und einen Anreiz zu schaffen, sich einer Jury zu stellen und die eigenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
Für die 9. und 10. Jahrgangsstufe wird ein creative writing - Wettbewerb ausgeschrieben, an dem alle interessierten Schüler/innen teilnehmen können. In zwei Stunden entwickeln die Teilnehmer/innen ihre Ideen zu unterschiedlichen Themen und setzen diese sprachlich um, z.B. eine Schülerin aus der 10. Klasse mit ihrem Beitrag "If you were a shoe ...". 

Drei Siegerinnen beim Bundesfremdsprachenwettbewerb (24.05.2017)

Gleich bei ihrer ersten Teilnahme konnten drei Schülerinnen mit ihren hervorragenden Leistungen in Englisch und Französisch überzeugen. Das Foto zeigt unsere Preisträgerinnen bei der offiziellen Feierstunde im Kurfürstlichen Palais am Mittwoch, dem 24.05.2017.

Rosalina Dimitrova (9c, Englisch) und Jennifer Hübner (10b, Französisch) erzielten jeweils einen dritten Platz, Emily Törner (10a, Englisch) konnte sich über einen zweiten Platz freuen.
Die Auszeichnung beinhaltet neben einer Urkunde des Landes Rheinland-Pfalz und einer Urkunde des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen einen Buchpreis des Klettverlags und ein Geldpräsent in Form eines Schecks der Sparkasse.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Leistung! 

Caroline Steuer, Koordinatorin des Wettbewerbs am FWG

American native speaker vivits FWG

In der Endphase der Jahrgangsstufe 13 besuchte Raquel Thoesen, amerikanische Austauschstudentin und Teil des Programms "Meet US" der atlantischen Akademie, den Englisch LK 22,  um in kleinerem Kreise die politische Situation in den US zu diskutieren und den Schülerinnen und Schülern ihren Heimatstaat Arizona anhand einer Präsentation vorzustellen.
In kleiner Runde und lockerer Atmosphäre erfolgte ein ganz authentischer Austausch in englischer Sprache, in dem Frau Thoesen nicht nur ihre Erfahrungen als Bewohnerin eines "southern border state" in Amerika schilderte, sondern auch ihre Beobachtungen deutscher Besonderheiten enhüllte und damit zu dem ein oder anderen Schmunzeln beitrug. Die Fachschaft Englisch freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit der atlantischen Akademie.

Shakespeare-Weekend

Shakespeare-Weekend - das Highlight in der Oberstufe für die Leistungskurse der 12. Jahrgangsstufe wird von den jeweiligen Leistungskurs-Lehrern bzw. –Lehrerinnen angeboten, nachdem man sich intensiv mit der Zeit Shakespeares und einem seiner Werke auseinandergesetzt hat.
In London haben die Schüler/innen die Möglichkeit, bei einem Besuch einer Shakespeare-Aufführung im Globe Theatre ihre Kenntnisse zu vertiefen und ganz neue Eindrücke zu gewinnen.

English story writing workshop der Klasse 5a (2011/12)

Es war einiges, was in den sprachlichen Fächern Latein und Englisch auf die Fünftklässler der LateinPlus-Klasse zukam.
Nachdem die ersten vier Units des Lehrwerks (die Lerngruppe des altsprachlichen Zweigs hat drei Schulhalbjahre Zeit, Band I zu behandeln, sodass viel Zeit für Projekte im Anfangsunterricht bleibt) abgeschlossen und somit ein Basisvokabular sowie wichtige grammatische Grundstrukturen eingeübt worden waren, freuten sich die Schüler und Schülerinnen zu zeigen, wie sehr sie sich in die neue Sprache eingelebt haben und bereits in der Lage sind, eine Geschichte zu schreiben.
Ob in einer Kleingruppe oder alleine - der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt. Es wurden Wörterbücher und Übersetzungshilfen hinzugezogen, die Fachlehrerin gefragt, gemeinsam nach Formulierungen gesucht.
Die folgenden sprachlich wie inhaltlich ganz unterschiedlichen Geschichten dokumentieren, mit wieviel Eifer, Engagement und Freude die Schüler dabei waren.

B. Willems

All the world is a stage: English play-writing workshop der Klasse 6a

Nachdem die 6a, eine reine LateinPlus-Klasse, nach anderthalb Schuljahren  Band 1 des Englischlehrwerks Green Line erfolgreich „abgearbeitet“ hatte, entschieden sich die 26 Schülerinnen und Schüler nicht für eine Lektüre, sondern sie wollten selbst kreativ werden und in einem workshop eigene kleine Geschichten, Sketche und Theaterstücke verfassen, um sie später  aufzuführen.
Dass sich alle für dasselbe Thema begeistern konnten, war unrealistisch. Es bildeten sich vier Gruppen, die jeweils gemeinsam ein eigenes Stück in englischer Sprache angehen wollten.
Ideen, Vorstellungen, Herangehensweisen waren ganz unterschiedlich. Schließlich einigten sich die playwrights auf die folgenden  Stücke: The Drugdealers, No Daily Matter, Sherlock Holmes and the Haunted Castle und Dinner For One. Die verbleibenden fünf „Unentschlossenen“ erklärten sich bereit, eine Celebrity Show zu gestalten, in der nach jeder Darbietung die Hauptdarsteller interviewt werden sollten. Tamara Baule, Anton Heeremann, Jessica Scarano, Emma Walta und Lukas Zingen entlockten den anderen Darstellern Details über die Vorbereitungszeit und präsentierten die Hintergründe zu den einzelnen Stücken.
In den darauffolgenden drei Wochen wurde eifrig geschrieben, vieles wieder verworfen, neu begonnen, umgeschrieben, weitere Ideen eingebaut, gestritten, sich wieder auf einen gemeinsamen Nenner geeinigt – bis die Stücke fertig waren.
The Drugdealers greift die Problematik und Gefährlichkeit des Drogengeschäfts auf – natürlich mit positivem Ausgang. Überzeugend dargeboten wurde dies von den Chefermittlern Leon Selbach und Jan Gorges, dem Pathologen Johannes Klein und den beiden „Drogenhändlern“ Moritz Jacobi und Thore Linz.
In No Daily Matter wird die Geschichte eines jungen Mädchens erzählt, das an einer U-Bahn-Station angegriffen und verletzt wird und deren Angreifer in einer Gerichtsverhandlung zur Rechenschaft gezogen wird. Neben dem Richter (Johannes Späth), der Staatsanwältin (Sophia Münt) und dem Verteidiger (Justus Grabowsky) treten der Angeklagte, das Opfer sowie ein Zeuge mit Videoaufnahme als Beweismittel auf – sehr überzeugend dargestellt von Tim Koster, Anna Höller und Adrian Ziewers.
Sherlock Holmes (Leonard Hellbrecht) und sein Freund Dr. Watson (Dara Assaf) haben wieder einen neuen Fall zu lösen. Dieses Mal führt sie ein Mord in ein zum Hotel umgebautes Schloss, in dem die skurrile Landlady Mrs McQueen (Sasha Losse) ihren Gästen ein ghost weekend verspricht. Nach vielen  Irrungen und Wirrungen ist der Mörder dingfest gemacht: es war – wie könnte es anders sein – der Butler (Philipp Wagner). In weiteren Rollen zu sehen waren Victoria Peters, Thomas Uth und Anna-Lena Volkwein.
Der Klassiker Dinner For One ist seit Jahren an Silvester der Hingucker im deutschen Fernsehen. Ein Dreierteam schrieb die bekannte Version um, neben Miss Sophie (Carolin Luxenburger) treten zwei Butler auf, James (Luca Maximini) und John (Justus Leonardy); zudem wurde die Speise- und Getränkefolge auf die jugendlichen Geschmacksinteressen abgestimmt.
Am 23. März 2012 war es dann soweit. Alle Beteiligten schlüpften in ihre Rolle und begeisterten die zahlreich erschienen Eltern, Geschwister und Freunde mit ihren Darbietungen.
Ein großes Kompliment an die Autoren und Schauspieler, die durch ihr sprachliches sowie schauspielerisches Können überzeugten und eindrucksvoll bewiesen, wie schnell und sicher sie sich die englische Sprache zu eigen gemacht haben. 
Barbara Willems