Musik am FWG

Die Musik genießt am FWG einen hohen Stellenwert. Chor, Orchester, Jazzband und Kammermusikensembles bieten den Schülerinnen und Schülern reichlich Gelegenheit sich musikalisch zu entwickeln, Auftrittserfahrungen zu sammeln und gemeinsames Musizieren als soziale und emotionale Momente zu erleben.

Zur Förderung des Orchesternachwuchses bieten wir auf schuleigenen Instrumenten kostengünstigen und für einen begrenzten Zeitraum sogar kostenlosen Instrumentalunterricht an. Dies ist durch die Hilfe des Kreises der Freunde und Förderer möglich geworden.

Drei große Konzerte - Weihnachts-, Kammer-, und Sommerkonzert – unter Mitwirkung aller Ensembles bringen Schüler und Lehrer zum gemeinsamen Musizieren auf die Bühne.

Weitere Anlässe und Auftrittsorte sind breit gestreut und sehr repräsentativ: Rathaus, Stadtbibliothek, Viehmarkttherme, Synagoge, Kurfürstliches Palais, Landesmuseum, Promotionsaula, Universität.

Die Musiklehrer Dr. Andreas Wagner, Stefanie Lamberti und Verena Soffel freuen sich auf alle musikbegeisterten Schüler/innen, die die Ensembles mit ihrem Können bereichern und die nächsten Schuljahre musikalisch beleben und prägen.

Unsere Musik-Arbeitsgemeinschaften

Hauptziel unserer verschiedenen Musik-AGs:
- Freude am eigenen aktiven Musizieren wecken/stärken
- Sicherheit beim Singen oder Spielen eines Instruments gewinnen
- Lernen, sich im Team einzubringen

Unsere Chöre:

1) Orientierungsstufenchor

Zielgruppe: alle aus Kl. 5 und 6, die Freude haben am Singen
Probe: donnerstags in der Mittagspause (13.10-14.00 Uhr) im Raum 104
Ziel: Spaß haben beim Singen und Auftritt beim nächsten Konzert vorbereiten

2) Schulchor
Zielgruppe:
geübtere Sängerinnen und Sänger
Probe: montags von 13.10 bis 14.00 Uhr in Raum 104
Ziel: Beschäftigung mit anspruchsvolleren Werken
        Einübung mehrstimmiger Sätze für Schulkonzerte,
        wenn möglich auch im Zusammenwirken mit dem Schulorchester


Unsere Orchester:

1) Orchester für die Klassen 5 bis 7
Zielgruppe:
 alle Schüler/innen, die ein Instrument (u.a. Violone, Bratsche,
                   Violoncello, Klarinette, Saxophon, Posaune usw.) spielen können 
                   und mehr als ein halbes Jahr Unterricht absolviert haben 
Probe: dienstags von 13.10 bis 14.00 Uhr in Raum 104
Zusatzinformation: Für diejenigen, die Violine lernen wollen, haben wir ein besonderes Angebot: Wir können eine der vier schuleigenen Geigen für ein Schuljahr kostenlos ausleihen und der Freundeskreis unserer Schule finanziert einen Anfangsunterricht durch eine(n) erfahrene(n) Oberstufenschüler(in).

2) Schulorchester
Zielgruppe:
alle erfahrene Instrumentalisten
Probe: freitags von 13.10 bis 14.00 Uhr in Raum 104
Ziel: Alle Ensembles treten bei den großen Konzerten der Schule auf.
       Teil-Ensembles umrahmen festliche Veranstaltungen (z.B. das Stiftungsfest
       von ‚Res et Verba‘ oder Verleihung des Nell-Breuning-Preises der Stadt Trier)


3) Jazzband
Zielgruppe: alle erfahreneren SchülerInnen mit Klarinette, Alt/Tenorsaxophon, 
                  Tompete, Posaune und noch weiter Fortgeschrittene, die Klavier
                  Gitarre, Bass und Schlagzeug spielen
Probe: montags von 13.10 bis 14.00 Uhr im Raum 002
Ziel: Einstudierung 4-5 –stimmiger Bläserarrangements mit Dixieland-Stil  
        Anleitung zur Improvisation
        Sicherheit bei öffentlichen Auftritten im Tutti- und solistischen Spiel

4) Swing-Sextett
Zielgruppe: weiter fortgeschrittene Streicher (Violine, Viola, Violoncello,
                   Kontrabass), Klarinette oder Flöte und Schlagzeug
Probe: nach Bedarf
Ziel:  Auftritte bei öffentlichen Anlässen und Schulkonzerten
         Förderung des kammermusikalischen und solistischen Spiels

Musikalische Ensembles

Jazzband
Chor und Orchester
Schulorchester
Unterstufenorchester
Lehrerinnenchor

Kmmerkonzert am FWG

Einen niveauvollen Konzertabend konnten die Zuhörer des diesjährigen Kammerkonzertes im Foyer des FWG genießen. Die Programmpunkte der traditionsreichen Musikreihe wurden von den Schülern im Instrumentalunterricht und mit den Musiklehrern des FWG vorbereitet. So konnte das Publikum einen eindrucksvollen Überblick über das musikalische Geschick der jungen Instrumentalisten gewinnen. Auf Violine und Cello musizierten solistisch Magdalena Krupp, Ava Paula Eddicks, Benedikt Hansjosten, Paul und Moritz Krüger sowie die Geschwister Anna-Sophia und Gabriel Wagner. Zu einem Quartett arrangiert formten sich die Streicher zu einem vollen Klangkörper und beeindruckten die zahlreichen Zuhörer mit Baboons dinner von G. Thiedemann und dem Vivace aus Dvoraks "amerikanischem" Streichquartett. Unterstützt wurde Moritz Krüger (FWG) dabei von Charlotte Köster und Amelie Ringelmann (beide AMG) und Jonas Klein (Gymnasium Schweich). Dieses Ensemble musizierte gemeinsam auch sehr erfolgreich beim diesjährigen Wettbewerb "Jugend musiziert". Am Klavier präsentierten sich Armin Kuhberg, Ben Schneider, Justus Graboswky und Anna Gabor, die neben einem solistischen Vortrag auch ihren Bruder Ben Gabor an der Trompete begleitete. Neben den bekannteren Instrumenten bekamen die Zuhörer die seltene Gelegenheit, einem Marimbaphon zu lauschen. Frederick Riemenschneider spielte eindrucksvoll das Préludio in e-Moll von N. Rosauro. Ebenfalls zu einer kammermusikalischen Rarität gehört der Klang der Harfe, gespielt von Anna Sophia Wagner. Im Harfenquintett wurde sie von den Mitschülern Gabriel Wagner, Leah Robling, Magdalena Krupp und Moritz Krüger begleitet, die ebenso als Swingsextett mit Max Viehl (Klarinette) und Philipp Kaster (Schlagzeug) den Kammermusikabend beschwingt ausklingen ließen. Hierzu spielten sie "Sous le ciel de Paris" in einem Arrangement von Bernhard Nink. Die Musiklehrer Stefanie Lamberti, Verena Soffel und Dr. Andreas Wagner waren sich mit dem begeisterten Publikum einig, dass solch ein Konzert das große Engagement der Schüler auf ihrem Instrument deutlich macht, was schließlich auch in der musikalischen Vielfalt der Musikensembles am FWG zum Ausdruck kommt.
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Jazz-CDs "Animi causa" und "Second Half"

Jazz-CD “Animi Causa”
Zum Vergnügen “besetzte” die 25-köpfige Jazzband des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums Anfang Dezember 2007 die Europäische Rechtsakademie in Trier. Zwei Tontechniker aus Düsseldorf nahmen mit der Band in vier Tagen 14 Oldtime-Jazz-Standards auf. “Original Dixieland One-Step” heißt einer der Titel und wurde schon vor über 20 Jahren erstmals einstudiert. Die Band ist dem Dixieland mit seiner Spielfreude treu geblieben, möchte mit ihrer CD die Hörer zum Mitswingen anregen und einem vielfach geäußertem Wunsch ihrer Anhänger nachkommen.
Die Arrangements orientieren sich an der polyphonen Spielweise des New-Orleans-Jazz und sind für Klarinette, Alt- und Tenor-Saxophon, Trompete, Posaune sowie Rhythmusgruppe (Klavier, Gitarre, Bass, Schlagzeug) instrumentiert. Bei der Titelauswahl wurde darauf geachtet, sehr bekannte Stücke mit selten gehörten zu kombinieren, aber auch möglichst viele Schüler solieren zu lassen. Die Band tritt sowohl in großer Besetzung als auch in kleineren Formationen auf und ist in der Trierer Jazzlandschaft fest verankert.Viele Mitglieder waren Teilnehmer an den traditionellen Jazzworkshops in Trier, gründeten eigene Combos und gehören zur Trierer Jazzszene. Einige haben in den letzten Jahren den Weg zur professionellen Musik eingeschlagen und den Fundus der Band mit originellen Arrangements bereichert. Neun ehemalige Bandmitglieder konnten sich erfreulicherweise die Zeit nehmen, um an einem der Aufnahmetage den ein oder anderen Titel der CD “Animi Causa” mitzuspielen.
Alle Stücke wurden ohne Schnitt und Overdubbing aufgenommen. Spontaneität, Improvisationsfreude der vielen verschiedenen Solisten und musikalische Begeisterung übertragen sich so unverfälscht auf den Hörer.Bedanken möchten wir uns bei den Ehemaligen Thomas Berg und Johannes Nink für ihre wertvolle Unterstützung bei der Probenarbeit, den Tontechnikern David Schwager und Jakob Storm für die ausgezeichnete Zusammenarbeit, dem Direktor der ERA, Dr. Heusel, für die Öffnung seines Hauses, dem “Verein der Ehemaligen des FWG” sowie dem “Verein der Freunde und Förderer des FWG” für die Vorfinanzierung, und allen, die zum Gelingen der CD “Animi Causa” beigetragen haben.

Jazz-CD SECOND HALF – die zweite Halbzeit ist eingeläutet!
Vom 7. – 10.10.2010 hat die FWG-Jazzband ihre zweite CD in den Räumen der ERA eingespielt.
Jetzt wird – wieder in Düsseldorf – abgemischt und gemastert!
Im FWG arbeiten SchülerInnen am Layout.
Ende Januar wird die CD fertig produziert sein und Mitte Februar wird “Second Half” in einem Releasekonzert der Öffentlichkeit vorgestellt.
31 Akteure - darunter 9 Ehemalige – haben “Puttin’ On The Ritz'”, “Hello Dolly”, “Egyptian Ella”, “That’s A Plenty” und weitere 9 Klassiker des Jazz eingespielt.
Als Zugabe gibt es noch zwei Stücke vom Swing Sextett des FWG.
Bandleader Bernhard Nink geht fest davon aus, mit “Second Half” einen ähnlichen Erfolg zu erzielen wie mit “Animi Causa”, der ersten CD, von der nur noch wenige Exemplare in den Musikgeschäften Reißer, Kröger und Kessler erhältlich sind.
Bernhard Nink – Bandleader
 

„Es ist jetzt Singenszeit“ - Adventskonzert 2012

In der vollbesetzten Pfarrkirche Heiligkreuz stimmten die musikalisch breit aufgestellten Ensembles des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums die Besucher mit einem Adventskonzert auf das Weihnachtsfest ein.
Es begann klassisch: Zunächst spielte das Orchester eine Ouvertüre des englischen Barockkomponisten William Boyce, die mit Pauken und Trompeten festlich anfing und mit einer vom Orchester sehr durchsichtig und aufmerksam musizierten Fuge abschloss. 
Darauf folgte die Kantate „Das neugeborne Kindelein“ von Dietrich Buxtehude. Hierbei harmonierte der von Stefanie Lamberti bestens vorbereitete Chor vorzüglich mit dem engagiert spielenden Orchester und trug mit sicherer Intonation dieses Kleinod der barocken Literatur lebendig und ergreifend vor.
Den Kontrapunkt dazu lieferten anschließend die Orientierungsstufenensembles mit englischen und französischen Weihnachtsliedern, die vom Publikum mit viel Beifall bedacht wurden.
Zwei Flötenquartette spielten einmal klassisch die Pastorale aus dem Weihnachtskonzert von Arcangelo Corelli mit Basso continuo und zum andern lateinamerikanische Weihnachtsmusik mit einer Perkussionsgruppe.
Ein Christmas-Medley vom neu gegründeten Swing-Sextett (Streichquartett, Klarinette und Schlagzeug) brachte den Jazz eindrucksvoll in die Kirche, der dann von der FWG-Jazzband aufgegriffen wurde, die mit gewohnter Souveränität und zündender Beschwingtheit den Bogen vom Barock in unsere Zeit schlug.
Von der Jazzband begleitete Adventschoräle, die von allen mitgesungen wurden, und ein abwechslungsreich registriertes Orgelstück trugen ebenfalls zu dem sehr gelungenen Abend bei.
Stefanie Lamberti und Bernhard Nink konnten sich am Ende bei allen Akteuren für ihr großes Engagement und beim Publikum für seine Spendenbereitschaft bedanken.
Der Erlös geht wieder an die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“.

Sommerkonzert 2010

Das Orchester der Klassen 5 bis 7 eröffnete das Konzert mit vier Tänzen, vom getragenen ‚Irish Dance‘ bis zum temperamentvollen ‚Dutch Dance‘, bei dem man die Holzschuhe richtig klappern hörte. Der Große Beifall galt neben dem sicheren Orchester im Besonderen dem Posaunensolo von Klaus Jakob Vleming.
Einen ganz ungewöhnlichen Programmpunkt bot der Orientierungsstufenchor zusammen mit Jan Löhr als Solisten. Nach dem kecken Mozart-Kanon ‚O du eselhafter Martin‘ erstürmte Jan Löhr als Schulmeister mit mächtigem Bass die Bühne, schalt heftig den vor Schreck zurückweichenden Chor mit einem Einführungsrezitativ und der Arie des Schulmeisters aus der gleichnamigen komischen Kantate von Georg Philipp Telemann ‚Wenn der Schulmeister singt‘, um dann gemeinsam mit dem Chor mit ‚Ceciderunt in profundum‘ die Kantate abzuschließen. Als Abschied erhielt er vom Chor Mozarts ‚Bona Nox‘, mit dem der Chor singend die Bühne verließ, und vom Publikum langanhaltenden brausenden Applaus.
Das Orchester wagte sich an vier der ‚Five Courtly Dances‘ von Benjamin Britten, beginnend mit einem fanfarenartigen Bläser-dominierten Marsch bis zur beschwingt schreitenden, höfische Barocktänze ausmalenden Lavolta, und glänzte dabei durch saubere Intonation und rhythmische Exaktheit.
Der Schulchor, am Klavier begleitet von Dominik Hoffmann, gefiel mit drei vierstimmigen Sätzen. Beginnend mit dem zarten, transparenten Naturlob ‚All things bright and beautiful‘ von John Rutter über das stimmungsvoll beschwingte ‚Moon River‘ von Henri Mancini bis zum temperamentvoll mitreißenden ‚Top of the world‘ von Richard Carpenter. Dabei gefiel der Chor besonders durch seine Transparenz und die Ausgewogenheit der Stimmen.
In die Herzen der Zuhörer sang sich der vierstimmige A-Capella-Chor von fünf Lehrerinnen des FWG - Carolin Steuer, Simone Feltes, Isabella Cosacchi, Theresia Wilhelm und Ruth Duttenhöfer - mit vier wunderbar zart und rein gesungenen dreistimmigen Sätzen: ‚Now is the Month of Maying‘ von Thomas Morley, ‚Wach auf meins Herzens Schöne‘ von Johann Friedrich Reichardt, ‚Sah ein Knab ein Röslein stehn‘ von Heinrich Werner und ‚Guten Abend, gut‘ Nacht‘ von Johannes Brahms. So viel Beifall wie für diesen Auftritt bekommen Leid gewohnte Lehrer selten.
Mit zwei virtuos vorgetragenen, anspruchsvollen Sätzen aus der Suite 157b von Darius Milhaud brillierten Sabine Willems auf der Violine und Kristina Esch auf der Klarinette, begleitet von Bernhard Nink am Klavier. Die überragende Leistung der beiden Solistinnen, die zudem in mehreren anderen Ensembles auftraten, fand den verdienten Applaus.
Kein FWG-Konzert ohne Ausklang durch die FWG-Jazzband! Die stark verjüngte und bereits wieder in dutzenden von öffentlichen Auftritten bewährte Truppe unter Leitung von Bernhard Nink begeisterte mit ‚Shine on harvest Moon‘ von Nora Bayes und mit dem Traditional ‚Egytian Ella‘, von Johannes Nink arrangiert und neu im Programm.
Für den nicht enden wollenden Schussapplaus, der allen Aktiven und im besonderen Maße den beiden Leitern Isabella Cosacchi und Bernhard Nink galt, bedankte sich die Band noch mit dem ‚Royal Garden Blues‘ als fetzigen Rausschmeißer.

G. Klar